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Wir schneiden alles — und wissen warum

Heckenarten: jede hat ihren eigenen Rhythmus.

Liguster verzeiht fast alles, Thuja fast nichts. Wer das weiß, hat länger Freude an seiner Hecke. Hier unser Praxiswissen aus hunderten Kilometern Heckenschnitt.

Ligusterhecke

Liguster

Der Klassiker: schnellwachsend, robust, verzeiht auch kräftige Schnitte. Braucht dafür 1–2 Schnitte pro Jahr.

Hainbuchenhecke

Hainbuche

Heimisch, dicht und extrem schnittverträglich — hält sogar im Winter ihr braunes Laub als Sichtschutz.

Eibenhecke

Eibe

Die edelste Hecke: tiefgrün, langlebig — und die einzige Konifere, die sich komplett verjüngen lässt.

Kirschlorbeerhecke

Kirschlorbeer

Immergrün und blickdicht. Die großen Blätter wollen sauber geschnitten werden — sonst wird's braun.

Buchsbaumhecke

Buchsbaum

Fein, formbar, klassisch — aber Zünsler und Pilz machen ihm zu schaffen. Wir sagen ehrlich, was noch zu retten ist.

Lebensbaumhecke (Thuja)

Lebensbaum (Thuja)

Beliebt und blickdicht — aber gnadenlos: Wer zu tief schneidet, schaut jahrelang auf braune Löcher.

Scheinzypressenhecke

Scheinzypresse

Die feinere Schwester der Thuja — gleiche Regel: regelmäßig leicht schneiden, nie ins alte Holz.

Wann darf geschnitten werden?

Formschnitt, Rückschnitt, Rodung: was wann erlaubt und sinnvoll ist — die gesetzlichen Schnittzeiten einfach erklärt.

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